Dienstag, 15. Oktober 2013

Cake Pops - Low Carb

Cake Pops / Pop Cakes sind kleine Kuchenbällchen am Stiel. Das sind sozusagen die kleinen Brüder und Schwestern der Cupcakes.
Es gibt sie in hunderten von Geschmacksrichtungen und Farben und Designs. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ich möchte hier kurz ein Rezept vorstellen, das ich selbst auf Low Carb modifiziert habe. Ich habe schon drei verschiedene Arten ausprobiert Cake Pops zu machen und alle haben ihre Vor- und Nachteile. Heute und hier nutzen wir eine Cake Pop Form (kann man online oder im gut sortierten Küchenfachgeschäft kaufen).

Cake Pop Silikonform (geschlossen)

Meine Silikonbackform (geöffnet)

Zum Rezept - Zutaten für den Teig:
  • 70g gemahlene, blanchierte Mandeln (das sind die hellen, ohne Schale)
  • 60g Butter
  • 10g Johannisbrotkernmehl 
  • 1 gestrichener Teelöffel Backpulver
  • 2 Eier
  • 7g Süßstoff (flüssig)
Je nach Geschmack und Kreativität kommen noch hinzu:
  • Vanille oder einige Tropfen diverser Backaromen - ich mache gern Schoko-Cake-Pops und dafür brauchte ich noch 10g Backkakao und etwas gemahlene Vanille
  • Dunkle Schokolade / Kuvertüre zum überziehen - hier hab ich die 86% Côte d'Or und die 85% Lindt Excellence genommen.
Zartbitterschokolade mit hohem Kakaoanteil
  • Mandeln (blanchiet gehobelt) oder gehackte Haselnüsse zum Dekorieren. 
Die Zutaten für den Teig werden gut vermischt und dann unter Zuhilfenahme eines Teelöffels in die Form verteilt. Mit der Menge Teig bekomm ich 18 Cake Pop-Mulden gut gefüllt. Wenn man zu wenig Teig in die Mulde füllt, dann reicht der Teig nicht um den vollen Ball zu formen wenn der Kuchen backt. Dann gibt es nur so Todesstern-ähnliche Halbkugeln.
Nach 15 min im vorgeheizten Ofen bei 175°C (Umluft) in der Form sind die Bälle fertig und man kann die ganze Form aus dem Ofen nehmen. Das Ganze gut abkühlen lassen und am besten nochmal in den Kühlschrank bevor man die Kügelchen mit der geschmolzene Zartbitterschokolade überzieht.
Um die Lolli-Sticks mit den Bällchen zu verkleben, werden diese noch vor dem Überziehen der Bällchen in die Schokolade getunkt und dann in die Bällchen gestochen. Wenn das getrocknet ist, kann man den Lolli-Stick gut nutzen um die Bällchen damit in die Schokolade zu tunken.

Dann noch schnell das Streuwerk seiner Wahl drüber streuen und zum Trocknen die Cake Pops stehend an einen kühlen Ort stellen.
Meine Form hat noch den Vorteil, dass man die Back-Atem-Löcher gut zum Aufstellen der Sticks während des Trocknens nehmen kann. 

Cake Pops zum Trocknen aufgestellt
Sonst eignet sich auch jede Art von Styroporverpackung.

Cake Pops sind fertig - Lecker
Ein Cake-Pop hat, je nachdem wie dick die Schokolade drauf kommt und was man an Streuwerk aussucht, so um die 76kcal. Davon sind 2g Eiweiß, 1g Kohlenhydrate und 7g Fett.

Pfannkuchen - Low Carb / Ketogen

Heute gibt es eines meiner derzeitigen Lieblingsrezepte: Die Ketogenen Süßen Pfannkuchen aus dem Buch "Ketoküche für Einsteiger: Rezepte und Kraftshakes: Über 50 ketogene Rezepte zur Krebstherapie, Alzheimerprävention und Gewichtsreduktion" von Ulrike Gonder , Andra Knauer erschienen im Juni 2013 im Systemed Verlag. Ich finde das Buch einfach super. Aber dazu wird separat geschrieben.

Ihr braucht für die super leckeren Pfannkuchen:
  • 100g Sojamilch (ungesüßt) - ich habe die Alpro Soya Natur genommen
  • 3 Eier
  • 6g flüssigen Süßstoff
  • 40g gemahlene Mandeln (die mit Schale, nicht die blanchierten ohne Schale)
  • 100g Mascarpone (gibt es günstig als Eigenmarke im Supermarkt eures Vertrauens)
  • eine Prise Salz
  • etwas Fett für die Pfanne (ich nehme kaltgepresstes Kokosfett, soll ja sehr gesund sein und passt geschmacklich auch gut zu den Pfannkuchen, wenn man denn soviel nimmt, dass man das dann auch bei den fertigen Pfannkuchen schmeckt)

Die Zutaten, die ich benutzt habe, auf einen Blick
Die Zutaten alle zusammen gut vermischen. Ich empfehle die Zutaten in ein hohes schmales Gefäß zu geben (für die Mengen braucht es keine riesen Backschüssel) und dann mit einem Rührgerät auf High-Speed zu mixen. Sonst kann es sein, dass die Mascarpone sich nicht gut klein kriegen lässt.

Dann die Pfanne gut vorheißen und mit etwas Kokosfett einschmieren und nichts wie rein mit dem gut gemischten Teig.

Frischer Teig in der Pfanne

Und einmal wenden...

Nach dem Wenden ist der Pfannkuchen fast fertig
Bei mir ergibt der Teig immer 6 Pfannkuchen.
Die Pfannkuchen lassen sich für ein paar Tage gut im Kühlschrank aufheben.

Je nachdem wieviel Fett man zum Ausbraten der Pfannkuchen braucht haben die Pfannkuchen (alle zusammen) so 920kcal bis hin zu 1300kcal (wenn man die laut Rezept angegebenen 50g Fett zum Ausbraten braucht).
Bei mir sind es eher die 920kcal. Das macht pro Pfannkuchen 154kcal, davon sind 6g Eiweiß, 1g Kohlenhydrate und 14g Fett.

Viel Spaß beim nach machen und noch viel mehr beim Essen.
Solltet ihr Fragen oder Anregungen haben, lasst mir doch einen Komentar da.
:-*

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Dornröschenschlaf oder Reinkarnation

Über 2 Jahre ist es nun her, dass ich mich zu meinem Thema geäußert habe. War es die Einberufung zum Nahkampf an der Zuckerfront oder die Kampfausbildung zum Ernährungsberater?


Ihr seht, ich bin am Thema geblieben, war wohl nur mehr mit Experimentieren und Analysieren beschäftigt als mit Niederschreiben und Teilen meiner Erfahrungen.

Das soll sich jetzt ändern. Ich habe Tonnen an Material. Vom LOGI über Dukan zu Ketariern – auf all das könnt ihr euch freuen.

Der Schlachtplan steht – jetzt geht es an die Ausführung.