Lasst mich wissen was ihr davon haltet, welche Bücher ich noch unbedingt lesen muss und über welche Bücher ihr gern mehr erfahren wollt.
Gesundheit und Genuß, Ernährung (Low Carb und Paleo), Sport und Experimente, alles für ein langes und glückliches Leben.
Montag, 21. September 2015
Bücher
Lasst mich wissen was ihr davon haltet, welche Bücher ich noch unbedingt lesen muss und über welche Bücher ihr gern mehr erfahren wollt.
Sonntag, 14. Juni 2015
Mandelmilch - Selber machen ist Trumpf
Mandelmilch zum Selbermachen
Das Geheimnis um die Nussmilch ist kein Geheimnis mehr. Überall findet man sie in Bio-Läden und in dem ein oder anderen gut sortierten Supermarkt auch. Die Rezepte zum Selber-machen sind auf Youtube, auf Vegetarier-, Veganer- und auch Paleo-Blogs und Websites zu finden. Und für mich ganz überraschend, in der Thermomix-App, gibt es jetzt auch für kleines Geld ein paar Rezepte zu Milchersatzprodukten zu erstehen.
Speziell was die Mandelmilch angeht muss man das Geld nicht ausgeben, weil es nun echt nicht viel brauch um diese Nussmilch herzustellen und die gleiche Zusammensetzung auch auf anderen Websites zu finden ist.
Das tolle am Mandelmilch selber machen ist aber hier wie bei so vielen Dingen die Chance der Kreativität und den Geschmäckern eigenen Ausdruck zu verleihen.
Die Zutaten
- 200g Mandeln
- 1000ml Wasser
- Salz oder Honig / Agavendicksaft, etc. nach Bedarf (optional
Zubehör
- Waage und ggf. Messbecher
- Schüssel zum Einweichen
- Mixer
- Tuch oder Wäschenetz
- Schale / Kanne zum Auffangen der fertigen Mandelmilch
Zubereitung
Die Mandeln in einer Schüssel in Wasser einweichen (nicht das Wasser aus der Zutatenliste) für mind. 4-6 h. Ich weiche es oft über Nacht ein, dann aber auf jeden Fall im Kühlschrank.
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| Mandeln einweichen |
Danach bitte das Einweichwasser wegwerfen und die Mandeln in einem Sieb gut abbrausen.
Jetzt die Mandeln in euren Mixer. Da hat ja jeder so sein Modell zuhause: Zauberstab, Magic Maxx, Vitamix, Thermomix, etc...
Dann 1000ml frisches Wasser dazu.
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| Mandeln und Wasser im Thermomix zur Mandelmilchherstellung |
Nun bitte das Mandel-Wasser-Gemisch solange mixen bzw. zerkleinern, bis eine homogene Masse entstanden ist.
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| Geschrotete Mandeln mit Wasser |
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| Mandelmilch filtern (1) |
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| Mandelmilch filtern (2) |
Die Mandelfeststoffreste im Wäschenetz kann man noch mit der Hand fest ausdrücken um auch möglichst viel von den Mandeln in der Milch zu haben und fertig ist eure selbstgemachte Mandelmilch.
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| Mandelmilch und Mandelreste |
Vergleich zur gekauften Mandelmilch
Ich habe meine selbstgemachte Mandelmilch mit der aus dem Alnatura verglichen (siehe Foto), und muss sagen, dass mir im direkten Geschmacksvergleich bei der Alnatura ungesüßten Mandelmilch eine Art Prozessgeschmack aufgefallen ist (das ist jetzt meine Geschmacksempfindung gewesen).
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| Selbstgemachte Mandelmilch im Vergleich zu gekaufter Mandelmilch |
Wer sich die Arbeit nicht machen will kann nun auch ungesüßte Mandelmilch im Alnatura kaufen. Meine Einschätzung zu diesem Produkt findet ihr hier.
Ich hoffe ihr konntet neben den ganzen anderen Mandelmilchrezepten von meinem Beitrag noch was mitnehmen. Wirklich unterscheiden tun sich die Rezepte, die mir begegnet sind, nicht. Somit gibt es im World Wide Web jetzt NOCH einen Bericht mehr zu Mandelmilch.
Dienstag, 2. Juni 2015
Endlich ungesüßte Mandelmilch im Tetrapak
Endlich gibt es ungesüßte Mandelmilch auch im 0815-Alnatura zu kaufen.

Das ist eine Erleichterung für alle die entweder zu faul sind oder die Zeit oder das nötige Equipment nicht haben oder einfach noch kein Rezept für Mandelmilch (Mischungsverhältnis Mandeln zu Wasser), dass ihrem Geschmack entspricht, gefunden haben oder sich die Zeit nicht nehmen wollen oder können das richtige Mischungsverhältnis herauszufinden.... Und hier beißt sich der Fuchs in den Schwanz.
Die Alnatura ungesüßte Mandelmilch kommt im Zutatenverzeichnis erfrischend schlicht daher mit Wasser, Mandeln (7%), und Meersalz.
Ich habe damit schon erfolgreich Milchreis und Pfannkuchen hergestellt.
Ich bin ja immer großer Fan von Selbermachen und Wissen-was-drin-steckt, aber mit Baby im Arm fällt das selber machen oft schwer und dann muss "wissen was drin steckt" eben reichen und dazugekauft werden.
Was auch immer auf euch zutrifft...

Im Vergleich dazu mal eine 1,5%ige Bio-Kuhmilch aus dem Biomarkt:

Die Milch hat 48kcal auf 100ml - also so ziemlich wie die Mandelmilch, doch hier kommen nur 1,5g Fett auf 100ml und dazu 5g Kohlenhydrate auf 100ml. Die Mandelmilch hat nur 0,5g Kohlenhydrate in 100ml.
Somit ist die Mandelmilch nahezu identisch mit einer 1,5% Fetten Kuhmilch was die Kalorien angeht, aber wenn man sich die Makronährstoffe mal anschaut, kommt die Mandelmilch fetter dafür kohlenhydratärmer daher.

Das ist eine Erleichterung für alle die entweder zu faul sind oder die Zeit oder das nötige Equipment nicht haben oder einfach noch kein Rezept für Mandelmilch (Mischungsverhältnis Mandeln zu Wasser), dass ihrem Geschmack entspricht, gefunden haben oder sich die Zeit nicht nehmen wollen oder können das richtige Mischungsverhältnis herauszufinden.... Und hier beißt sich der Fuchs in den Schwanz.
Die Alnatura ungesüßte Mandelmilch kommt im Zutatenverzeichnis erfrischend schlicht daher mit Wasser, Mandeln (7%), und Meersalz.
Ich habe damit schon erfolgreich Milchreis und Pfannkuchen hergestellt.
Ich bin ja immer großer Fan von Selbermachen und Wissen-was-drin-steckt, aber mit Baby im Arm fällt das selber machen oft schwer und dann muss "wissen was drin steckt" eben reichen und dazugekauft werden.
Warum nun Mandelmilch und nicht normale Milch?
Weil man laktoseintolerant ist! Weil man allergisch gegen Kuhmilchprotein ist! Weil Paleo-anhänger keine Kuhmilch wollen! Weil Veganer keine Kuhmilch wollen! Weil Low-Carber auf ihre Kohlenhydratmenge achten müssen! Weil es trendy ist! Weil es einfach schmeckt!Was auch immer auf euch zutrifft...
Nährstoff-Check
Die Mandelmilch hat 42kcal auf 100ml wovon der Größteil vom Fett stammt, das hier bei der Mandelmilch 3,5g je 100ml sind.
Im Vergleich dazu mal eine 1,5%ige Bio-Kuhmilch aus dem Biomarkt:

Die Milch hat 48kcal auf 100ml - also so ziemlich wie die Mandelmilch, doch hier kommen nur 1,5g Fett auf 100ml und dazu 5g Kohlenhydrate auf 100ml. Die Mandelmilch hat nur 0,5g Kohlenhydrate in 100ml.
Somit ist die Mandelmilch nahezu identisch mit einer 1,5% Fetten Kuhmilch was die Kalorien angeht, aber wenn man sich die Makronährstoffe mal anschaut, kommt die Mandelmilch fetter dafür kohlenhydratärmer daher.
Nichts desto trotz ist Selbermachen Trumpf. Zum einen kommt man da sicher günstiger und zum anderen ist es hier wohl auch wie bei der Erdnussbutter und Ähnlichem. Die besten Nüsse werden nicht vermust oder zu Nussmilch gepresst, sondern kommen in den Stückverkauf. Bruchwaren, wenn nicht sogar Nüsse mit Mängeln wie Schimmel und Co. kann man zu Butter und Milch machen ohne das der Konsument das sieht. Zum Thema "Toxizität" und Schimmelpilzgifte in unserer Ernährung und Effekte auf Körper und Geist kann ich Dave Asprey mit seinem Bulletproof Konzept als Lektüre empfehlen.
Mein Rezept für selbstgemachte Nussmilch, die ich zum Kochen und Backen und sonst was nehme findet ihr hier.
Mein Rezept für selbstgemachte Nussmilch, die ich zum Kochen und Backen und sonst was nehme findet ihr hier.
Sonntag, 27. Juli 2014
Der Vegane Fleischfresser - eine neue Spezies
Mir ist eine unglaubliche Entdeckung gelungen. Eine neue Spezies, der Homo Vegano Carnivor.
Was ist das und was zeichnet ihn aus?
Dabei handelt es sich um eine Untergruppe des Homo Sapiens, die sich vor allem durch seine Ernährungsgewohnheiten bzw. Ernährungsverträglichkeiten von seinen Artverwandten abgrenzt.
Die empfohlene Ernährung für einen Homo Vegano Carnivor sieht den teilweise bis völligen Verzicht auf Kuhmilchprodukte und Hühner-Eiern vor. Darüberhinaus ist eine Low Carb Ernährung mit der völligen Abwesenheit von glutenhaltigen Produkten anzuwenden. Fleisch und Fisch hingegen werden durchaus vertragen und bevorzugt.
Also was haben wir nun hier?
Der Homo Vegano Carnivor ist eine Tribrid zwischen einem Low Carber (Gluten-Frei), Veganer und Paleo-er.
Mit dem Low Carber hat er die glutenfreie Ernährung gemein, die sich aus dem völligen Verzicht auf Getreideprodukten ergibt. Sein hoher Fettkonsum, mit oder ohne ketogener Stoffwechsellage, sowie die Präferenz für Fleisch und Fisch stellt die Schnittmenge mit der Paleo-Ernährung dar. Der Verzicht auf Kuhmilchprodukte und Hühnereiern kommt klar aus der veganen Ernährungslehre. Der hohe Anteil an unverarbeiteten, natürlichen Obst- und Gemüseprodukten ergibt sich aus der Schnittmenge der veganen mi der Paleo-Ernährungslehre.
Der Homo Vegano Carnivor ernährt sich also vorrangig von Kohlenhydrat-armen Obst- und Gemüsesorten, Kokosöl und anderen hochwertigen Ölen, mit dem gelegentlichen Verzehr von qualitativ hochwertigen Fleisch- und Fischprodukten.
Man könnte auch sagen, der Homo Vegano Carnivor isst nichts vom Tier außer das Tier selbst - Nothing from the Animal, but the Animal.
Wie es zu der Entdeckung dieser seltenen Spezies kam:
Nun ja, ohne es zu wissen habe ich ein sehr prachtvolles Exemplar vor einigen Jahren geheiratet und ich koche jeden Tag für ihn - bisher nur low-carb, doch um eine artgerechte Ernährung zu bieten werde ich in Zukunft all meine Kreativität und Forschungsenergie aufbringen müssen um meinen Mann satt zu kriegen.
Hintergrund der ganzen Geschichte ist, dass mein Mann aufgrund einer latent-chronischen Entzündung, die irgendwo in seinem Körper von seinem Immunsystem ausgefochten wird, nicht nur dauerhaft trocken und schuppige Stellen an seinen Händen hat, sondern auch eine chronische Mandelentzündung sowie Ausbrüche von Fieberbläschen an den Fußsohlen.
Statt eine Cortisol-Creme nach der anderen aufzutragen und die Mandeln operativ zu entfernen, hat uns unsere Naturheilverfahren-praktizierende Ärztin zu einem IgG4 Test geraten. Das ist der Allergie-Test, der über Blutabnahme funktioniert und der nicht von der Kasse bezahlt wird. Die Mandel-OP und die ständige Cortisol-Creme wiederum würde bezahlt werden und käme, glaub ich, teurer als dieser Test. Ok, der Test und seine Aussagekraft stehen in der Kritik, aber zur Zeit ist es das Beste was wir haben um solche latenten, im Hintergrund ablaufenden Immunreaktionen auf Lebensmittel feststellen zu können bzw. eine Indikation zu geben. Am Ende muss man immer schauen, was man mit den Ergebnissen anfängt und ob einem eine Anpassung an die Empfehlungen dann auch wirklich Besserung verschaffen.
Das Ergebnis des IgG4 zeigte eine starke Immunreaktion auf Hühnerei sowie Kuhmilchprodukten und allen glutenhaltigen Getreidesorten auf.
Mein Mann war frustriert, doch mein Ehrgeiz war geweckt.
Der Aktionsplan:
Es ist nun aber nicht so einfach Rezepte und dergleichen für diese Art der Ernährung zu finden. In den meisten Veganen Kochbüchern wird zwar auf Eier und Milch verzichte, dafür wird Soja untergemischt woimmer möglich und Brot und Pasta gegessen - was bleibt ihnen sonst auch noch viel anderes übrig, das wenig Aufwand und schnelle Sättigung verspricht. Die Gluten-freie und low-carb Komponente kommt also häufig viel zu kurz.
Kochbücher und Foren zum Thema Paleo strotzen dafür vor Eiern und zum Teil auch Milchprodukten - Kuhmilch ja oder nein ist ja so ein Punkt der die Paleo-Anhänger in zwei Lager spaltet. Dafür ist die Paleo-Ernährung frei von Gluten und auch wesentlich Low-Carb freundlicher.
Low Carb High Fat selbst enthält ebenfalls viele Eier, hat kein Problem mit Kuhmilch und auch Gluten ist nicht zwangsläufig ein Problem. Gluten wird oft als Backzutat in Reinform verwendet.
Aber nach etwas Recherche hier und da bin ich auf folgende Bücher gestoßen:
In der Veganen Ecke: Attila Hildmann mit Vegan for Fit. In der Paleo-Ecke sein Kontrahent: Nico Richter mit Paleo Power For Life.
Attila Hildmann hat ja schon mehrere Bücher zum Thema Vegan verfasst und propagiert die Vegane Ernährung auch schon erfolgreich in diversen TV Shows. Sein Buch Vegan for Fit ist von seinen Büchern das am meisten auf Low-Carb ausgerichtete Buch und daher meiner Meinung nach die beste Wahl für unsere Zwecke.
Nico Richter hat bisher nur das eine Buch, ist dafür aber mit seinem Team im Internet auf seiner Website http://www.paleo360.de/ sehr aktiv und bietet dort neben vielen frei verfügbaren Rezepten auch verschiedene Coachings bezüglich Paleo-Ernährungsumstellung an.
Beide Bücher offerieren eine 30-Tage Challenge bzw. 30- Tage Umstellung an.
Wir sind noch unentschlossen ob wir die beiden 30-Tage programme einfach mixen, immerhin passt keiner von beiden Konzepten 100%-ig zu unseren Bedürfnissen, oder ob wir sie nacheinander ablaufen und schauen was für uns besser funktioniert.
Bei all dem Aufwand kommt es am Ende darauf an, ob sich was mit der vegan-carnivoren Ernährung wirklich eine Besserung für uns einstellt.
Wenn ihr Tipps und Tricks zu diesem Thema habt, lasst mir doch einen Kommentar oder Link da.
Attila Hildmann hat ja schon mehrere Bücher zum Thema Vegan verfasst und propagiert die Vegane Ernährung auch schon erfolgreich in diversen TV Shows. Sein Buch Vegan for Fit ist von seinen Büchern das am meisten auf Low-Carb ausgerichtete Buch und daher meiner Meinung nach die beste Wahl für unsere Zwecke.
Nico Richter hat bisher nur das eine Buch, ist dafür aber mit seinem Team im Internet auf seiner Website http://www.paleo360.de/ sehr aktiv und bietet dort neben vielen frei verfügbaren Rezepten auch verschiedene Coachings bezüglich Paleo-Ernährungsumstellung an.
Beide Bücher offerieren eine 30-Tage Challenge bzw. 30- Tage Umstellung an.
Wir sind noch unentschlossen ob wir die beiden 30-Tage programme einfach mixen, immerhin passt keiner von beiden Konzepten 100%-ig zu unseren Bedürfnissen, oder ob wir sie nacheinander ablaufen und schauen was für uns besser funktioniert.
Bei all dem Aufwand kommt es am Ende darauf an, ob sich was mit der vegan-carnivoren Ernährung wirklich eine Besserung für uns einstellt.
Wenn ihr Tipps und Tricks zu diesem Thema habt, lasst mir doch einen Kommentar oder Link da.
Freitag, 22. November 2013
Gebratener Speck - einfach und ohne Sauerei
Ich habe letztens im Netz einen Tipp gefunden, wie man sich die Sauerei und das ganze Gequalme beim Speck braten sparen kann.
Speck einfach im Ofen knusprig braten.
Geht nicht? Geht doch!
Wie sieht das genau aus?
Man lege Backpapier auf ein Backblech und darauf die Speckstreifen.
Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen und den Speck in den Ofen für ca. 15 Minuten. Der Speck ist fertig, wenn er sich schön knusprig zusammen gekrümpelt hat und golb-braun aussieht.
Wer will kann den Speck auf einem Küchentuch noch abtropfen lassen und sich dann gleich ans weg-knuspern machen.
Ich hoffe das euch dieser Tipp hilft, eure Küche in Zukunft auch nicht mehr zu vergasen.
Wie sieht das genau aus?
Man lege Backpapier auf ein Backblech und darauf die Speckstreifen.
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| Vorbereitet und fertig für den Ofen |
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| Fertig ist der Speck, wenn er knusprig und golden ist |
Ich hoffe das euch dieser Tipp hilft, eure Küche in Zukunft auch nicht mehr zu vergasen.
Donnerstag, 14. November 2013
Keto-Kaffee – Magic Bullet Coffee
Meine neue Guten-Morgen-Routine beinhaltet die Zubereitung eines überraschend leckeren Keto-Kaffees – in de Low-Carb-Szene auch MBC (magic bullet coffee) genannt :-P.
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| Keto-Kaffe mit Nespresso-Schoko-Kapsel |
Man nehme eine Tasse zubereiteten Kaffee und gibt hinzu 2EL
Kokosmilch und 1EL Kokosöl bzw. Kokosfett und dann noch zuckerfreien
Vanillesirup oder Süßstoff mit Vanillearoma. Da ich beides nicht hatte, aber
Nespresso-Kapseln mit Vanille-Aroma habe ich diese genommen. Das ganze kommt in
einem Mixer und wird dort gut gemixt – bis es schön schaumig aussieht.
Aromatisieren könnt ihr den Kaffee natürlich auch mit anderen Geschmacksrichtungen: Rum, Haselnuss, Schokolade. Nur zuckerfrei sollten die Sirups sein.
Ich war auf alles vorbereitet und hab mich schon strategisch
günstig an meiner Küchenspüle platziert um im Notfall alles wieder ausspucken
zu können.
Doch wer hätte das gedacht, so ein Keto-Kaffee ist
erstaunlich wohlschmeckend. So habe ich mit Genuss meinen Keto-Kaffee, der ca.
auf 143 kcal kommt pro Tasse, verzehrt und bin so mit einem wohlig warmen und
zufriedenen Gefühl in den Tag gestartet.
Geschmacklich erinnert der Kaffee an einen aromatisierten
Milchkaffee, also absolut lecker und mit 143kcal von denen 95% auf Fett-Kalorien
zurückfallen ein absolut guter Keto-Start in den Tag.
Montag, 11. November 2013
Fat Fasting: Dritter und letzter Tag
Der dritte Tag sollte auch mein vorerst letzter Tag der
Fett-Fastenkur sein.
Vorläufige Symptome: auf der positiven Seite ein
Morgen-Blutzucker von 61mg/dl und ein Gewichtsverlust von 0,8kg in nur 2 Tagen;
auf der negativen Seite Frieren und Erschöpfung.
Gut Tag drei, was gab es zu Essen?
Um endlich den 90% Fettkalorien näher zu kommen gab es
Sahne, Sahne und Sahne, ach ja und Ketofreundliche Götterspeise, wieder mit
Sahne und Schokomouse (nun echt der letzte Tag, an dem man die noch Essen
kann), ein paar Würstchen und ein klein wenig Broccoli getränkt in saurer Sahne
und mit dick Käse überbacken.Die ganze Sahne hat mich dann meinem Ziel von 90% Fettkalorien bis auf 3 kleine Prozentpünktchen näher gebracht. Am dritten Tag habe ich nun 87% Fettkaloriengehalt erreicht und dabei 1228kcal zu mir genommen (ich weiß das ist über den 1000kcal, aber ich war auch Sporteln an dem Tag also alles wieder ausgeglichen).
Zum Thema Sport: da ich ja gern meinen Körper bis ins Detail verstehen möchte, bin ich eine von denen die mit einem Pulsmessgerät durch die Gegend rennt, wenn sie denn rennt. Das und weil ich zum Übertrainieren tendiere was sich in diversen Sportverletzungen schon gezeigt hat. Mir ist aufgefallen, dass mein Ruhepuls, als der Puls, wenn ich gerade nichts mache, relativ hoch war bei 100 bis 110 Schläge pro Minute. -> vielleicht ein weiterer Nebeneffekt den es zu studieren gilt.
Mein Gesamtfazit:
Also es war echt schwer die 1000kcal mit
90% Fett zu erreichen. Und 1000kcal auch, wenn sie zu über 80% aus Fett stammen,
sind nicht genug für mich um bei winterlichen Temperaturen ausreichend Wärme zu
produzieren.
Vielleicht werde ich den
Versuch in der nächsten Zeit wiederholen nur um zu sehen, ob sich mein Körper
vielleicht anders verhält. Dann warte ich aber noch ab, bis mein
Blut-Ketonmessgerät mit der Post endlich ankommt, dann kann ich so besser meine
Ketonwerte vorher und nachher prüfen. Oder ich mach das Ganze nochmal im
Sommer, wenn die Umgebungstemperatur ausreicht um nicht zu frieren. Nach dem
dritten Tag habe in Summer 1kg abgenommen. Was mein Interesse geweckt hat sind
die niedrigen Blutzuckerwerte, die ich erreicht habe. Mein Ehrgeiz war
natürlich von der 90%-Challenge geweckt. Und was mir jetzt in den nächsten
Tagen bevorsteht ist das wieder Hochfahren meiner Kalorienaufnahme und wie mein
Körper damit umgeht. Bleibt der Verbrauch so niedrig und damit das Frieren
weiter bestehen und mein Körper packt erstmal wieder Lager an oder springt er
gleich wieder bzw. nach einer kurzen Weile auf Normalbetrieb. Soll heißen,
verlier ich mein hart erarbeitetes Kilo Gewichtsverlust wieder gleich oder ist
das jetzt für immer weg?
Habt ihr schon mal Fat-Fasting gemacht? Was waren eure
Erfahrungen? Hat es bei euch besser geklappt – keine Müdigkeit, kein Frieren? Was habt ihr gegessen um den Fettgehalt hoch
zu halten?
Samstag, 9. November 2013
Fat Fasting: Zweiter Tag
Mein morgendlicher Versuchsaufbau saht es vor, dass ich meinen Nüchternblutzucker sowie mein Gewicht messe. Meine Werte im Vergleich zum gestrigen Morgen sind für beide Messgrößen gesunken.
Mein Nüchternblutzucker am Morgen lag bei nur 60 mg/dl und es geht mir gut. So niedrig habe ich meinen Blutzucker noch nie gesehen. Und ich bin mit meinem Wert knapp an der Definition für medizinische Hypoglykämie vorbeigeschlittert. Ich bin also gesund und voll im Fett-Fasten angekommen.
Mein Gewicht hat mich leider nicht so vom Hocker gehauen. Nur 300g weniger und solche Schwankungen können ja auch schon vom morgendlichen Horoskop und der nächtlichen Sternenkonstelation und ob ein Flugzeug kürzlich über dein Haus geflogen ist abhängen ;-)
Also starten wir in Tag zwei, dem Blutzucker zuliebe.
Meine große Herausforderung für den zweiten Tag lag darin bei den 1000 kcal zu bleiben und möglichst den Fettanteil noch zu erhöhen. Am ersten Tag meiner Fett-Fast bin ich ja kalorienmäßig etwas über das Ziel hinausgeschossen mit den Kalorien (1158kcal) und dabei zu geringem Fettanteil (84%).
Zum Frühstück gab es meinen geliebten Keto-Pfannkuchen und 2 selbstgemachte Salami-Chips. Das sind zusammen 284 kcal mit nur 78% Fettkalorien. Auch hier musste ich wieder aufholen über den Tag verteilt, was die Fettkalorien anging.
Meine erste Zwischenmahlzeit war dann eine Offenbarung für mich. Ich habe zum ersten Mal Créme Double (das muss man Fett schreiben so schön fetthaltig diese Créme ist) von Dr. Oetker gegessen.
100g Creme double haben 42g Fett bei nur 2,9g Kohlenhydraten. Mit 50g Creme Double, etwas Kokosmilch, Süßstoff und Kokosraspeln habe ich mir ein Dessert gerührt, dass 267 kcal hat mit gerade mal 3g Kohlenhydraten und dabei 27g Fett. Somit kommt die Mischung auf 89% Fettkalorien. Da wollen wir hin mit unserer Nährwertverteilung.
Zum Mittagessen gab es wieder die schon bekannte Schokomouse vom Vortag (muss man langsam aufpassen, sind ja rohe Eier drin), sowie ein paar Kokosbällchen schön mit Kokosöl gemacht.
Zum Abendbrot gab es dann was grünes - Ruccolo mit Avocado und schön Olivenöl oben drauf.
So bin ich über den Tag verteilt auf 1073kcal gekommen und dabei 85% von Fettkalorien.
Hab mich also schon verbessert zum ersten Tag.
Gefühlstechnisch hatte ich Abends schon noch Hunger und mir war kalt. Das Frieren war für mich ein Zeichen, dass das meinem Körper zuwenig Kalorien sind. Dann fährt ja bekanntlich der Körper die Funktionen herunter und Frieren ist also ein Nebeneffekt. Heißt aber auch, dass mein Körper nicht soviel verbrennt wie er könnte, trotz der erhöhten Fettzufuhr.
Warten wir auf Tag 3, der auch mein letzter Tag des Experiments sein soll und hoffen, dass wir nicht zuviel Schaden anrichten an meinem Zentralheizungssystem.
Zum Abendbrot gab es dann was grünes - Ruccolo mit Avocado und schön Olivenöl oben drauf.
So bin ich über den Tag verteilt auf 1073kcal gekommen und dabei 85% von Fettkalorien.
Hab mich also schon verbessert zum ersten Tag.
Gefühlstechnisch hatte ich Abends schon noch Hunger und mir war kalt. Das Frieren war für mich ein Zeichen, dass das meinem Körper zuwenig Kalorien sind. Dann fährt ja bekanntlich der Körper die Funktionen herunter und Frieren ist also ein Nebeneffekt. Heißt aber auch, dass mein Körper nicht soviel verbrennt wie er könnte, trotz der erhöhten Fettzufuhr.
Warten wir auf Tag 3, der auch mein letzter Tag des Experiments sein soll und hoffen, dass wir nicht zuviel Schaden anrichten an meinem Zentralheizungssystem.
Fat Fasting: Erster Tag
So mein erster Tag Fat Fast beginnt eigentlich ganz entspannt. Es ist Freitag und ich musste, wie so viele andere auch, zur Arbeit. Trotzdem bin ich ziemlich entspannt und starte Keto-technisch mit einem Schokoladenmouse (75g eine Portion um auf 261kcal zu kommen) zum Frühstück.
Doch irgendwie hat mir das doch nicht gereicht. Auch nach einer Weile warten auf das nachlassen des Hungergefühls. Also musste mein Nachmittagssnack auch gleich daran glauben und so hab ich meine 4 Kokosbälchen, die doch etwas mehr Substanz boten, auch noch hinterher verputzt.
Dann ging es erstmal wieder und die Hoffnung blieb, dass sich wieder so eine Phase des Hungerfreiseins einstellen würde, mit der ich über den Nachmittag bis zum Abendessen kommen würde.
Den Nachmittag habe ich gut überstanden. Keinen Hunger, keine Schwäche.
Abends habe ich mir dann 2 Nürnberger Bratwürstchn in die Pfanne gehauen - mal was warmes.2 Stück hatten 150 kcal mit leider nur 83% davon von Fett. Bis zum Schlafengehen habe ich dann leider doch noch 2 Scheiben selbstgemachte Peperoni-Salami-Chips einverleibt die nochmal 130kcal extra brachten mit 76% Fettkalorien.
So bin ich am Ende des Tages leider etwas über die 1000 kcal hinweg geschossen und habe die 90% Fettkalorien leider nicht ganz erreicht. Bei mir waren es nur 84% bei 1158 kcal.
Die Belohnung der Mühen war ein sagenhaft niedriger Nüchternblutzucker am folgenden Morgen von 60 mg/dl. Sonst bin ich bei meiner Low-Carb-Ernährung morgens immer so um die 85-95 mg/dl.
Auf der Waage hat sich leider noch nicht viel getan - nur 300g weniger - aber das kommt ja vielleicht noch bzw. ist auch durch mein etwas zuviel an Kalorien meines ersten Fastentages zu erklären.
Tag zwei folgt!
Hier findet ihr meinen Bericht zu Tag 2 und Tag 3 meines Fat-Fasting.
Das ist nicht viel an Menge, aber ich war gespannt wie weit mich das durch den Tag bringt, bis ich wieder Hunger habe.
Das Schokoladenmouse liefert mit den 261kcal leider nur knapp 82% Fett-Kalorien. Also mussten meine anderen Snack-Mahlzeiten mehr Fett bringen um das zu kompensieren.
Ungefähr 2,5h nach meinem Frühstück hatte ich das nächste Hüngerchen. Ich habe einen Keto-Pfannkuchen gegessen der mit 155 kcal pro Stück, davon 91% Fett-Kalorien, absolut im Plan lag.
Was die Menge angeht, hätten es ruhig mehr sein können. Einfach so vom Mengengefühl her hätte ich meinen Proviant für den ganzen Tag mit Leichtigkeit komplett zu der Zeit essen können. Aber davon muss man wohl etwas abkommen - Essen bis zum "voll" sein ist nicht mehr. Jetzt wird sich auf Hunger oder nicht Hunger konzentriert. Soll die Ketose den Rest machen.
Gegen Mittag ging es mir super. Keinen Hunger, super Laune. Nichts negatives. Und das trotz der nur gefühlten 150g Nahrung, die ich bis dahin meinem Keto-Stoffwechsel zugeführt hatte.
Doch um kurz vor 2 kam der Hunger. Und was für ein Hunger.
Aber kein Problem, ich war ja vorbereitet.
Also gab es meine Götterspeise (ich nehm immer die zum selber-kochen vo Dr.Oetker und füge eben keinen Zucker hinzu sondern Süßstoff und schon haben wir ein super Low-Carb-Dessert) mit 50g geschlagene Sahne. Lecker! War wirklich yammi.
Das Schokoladenmouse liefert mit den 261kcal leider nur knapp 82% Fett-Kalorien. Also mussten meine anderen Snack-Mahlzeiten mehr Fett bringen um das zu kompensieren.
Ungefähr 2,5h nach meinem Frühstück hatte ich das nächste Hüngerchen. Ich habe einen Keto-Pfannkuchen gegessen der mit 155 kcal pro Stück, davon 91% Fett-Kalorien, absolut im Plan lag.
Was die Menge angeht, hätten es ruhig mehr sein können. Einfach so vom Mengengefühl her hätte ich meinen Proviant für den ganzen Tag mit Leichtigkeit komplett zu der Zeit essen können. Aber davon muss man wohl etwas abkommen - Essen bis zum "voll" sein ist nicht mehr. Jetzt wird sich auf Hunger oder nicht Hunger konzentriert. Soll die Ketose den Rest machen.
Gegen Mittag ging es mir super. Keinen Hunger, super Laune. Nichts negatives. Und das trotz der nur gefühlten 150g Nahrung, die ich bis dahin meinem Keto-Stoffwechsel zugeführt hatte.
Doch um kurz vor 2 kam der Hunger. Und was für ein Hunger.
Aber kein Problem, ich war ja vorbereitet.
Also gab es meine Götterspeise (ich nehm immer die zum selber-kochen vo Dr.Oetker und füge eben keinen Zucker hinzu sondern Süßstoff und schon haben wir ein super Low-Carb-Dessert) mit 50g geschlagene Sahne. Lecker! War wirklich yammi.
Doch irgendwie hat mir das doch nicht gereicht. Auch nach einer Weile warten auf das nachlassen des Hungergefühls. Also musste mein Nachmittagssnack auch gleich daran glauben und so hab ich meine 4 Kokosbälchen, die doch etwas mehr Substanz boten, auch noch hinterher verputzt.
Dann ging es erstmal wieder und die Hoffnung blieb, dass sich wieder so eine Phase des Hungerfreiseins einstellen würde, mit der ich über den Nachmittag bis zum Abendessen kommen würde.
Den Nachmittag habe ich gut überstanden. Keinen Hunger, keine Schwäche.
Abends habe ich mir dann 2 Nürnberger Bratwürstchn in die Pfanne gehauen - mal was warmes.2 Stück hatten 150 kcal mit leider nur 83% davon von Fett. Bis zum Schlafengehen habe ich dann leider doch noch 2 Scheiben selbstgemachte Peperoni-Salami-Chips einverleibt die nochmal 130kcal extra brachten mit 76% Fettkalorien.
So bin ich am Ende des Tages leider etwas über die 1000 kcal hinweg geschossen und habe die 90% Fettkalorien leider nicht ganz erreicht. Bei mir waren es nur 84% bei 1158 kcal.
Die Belohnung der Mühen war ein sagenhaft niedriger Nüchternblutzucker am folgenden Morgen von 60 mg/dl. Sonst bin ich bei meiner Low-Carb-Ernährung morgens immer so um die 85-95 mg/dl.
Auf der Waage hat sich leider noch nicht viel getan - nur 300g weniger - aber das kommt ja vielleicht noch bzw. ist auch durch mein etwas zuviel an Kalorien meines ersten Fastentages zu erklären.
Tag zwei folgt!
Hier findet ihr meinen Bericht zu Tag 2 und Tag 3 meines Fat-Fasting.
Donnerstag, 7. November 2013
Getting ready for Fat Fast
Ich hab mir heute das Fat Fast Buch von Dana Carpender geholt und sogleich verschlungen.
Fat Fasting soll einem helfen ein Plateau zu überwinden und das will ich jetzt testen.
![]() |
| Kindle Edition - Fat Fast von Dana Carpender |
Ich bin schon ganz aufgeregt. Ich mach ja gern Experimente.
Die Regeln sind wie folgt:
Für 3-7 Tage sollen es nicht mehr als 1000kcal pro Tag sein - ja das ist wenig! Hört sich jedenfalls wenig an.
Der Trick und die Schwierigkeit liegt jedoch darin diese 1000kcal aus 90% Fett zu bekommen.
Das soll den Stoffwechsel richtig gut ankurbeln und die Ketose richtig boosten.
Nur bin ich gerade einkaufen gewesen und es ist echt schwierig sich Mahlzeiten zusammenzustellen, deren Kalorien auch nur annähernd zu 90% von Fett kommen.
Selbst bei mein heißgeliebter Bacon stammen nur ca. 80% der Kalorien aus Fett. Ist doch noch zuviel Eiweiß drin😳.
Ich habe mir jetzt für morgen einen Plan zusammengestellt in dem ich so auf die 1000kcal komme und diese zu 85% von Fett stammen.
Ich werde euch auf dem laufenden halte, ob Fat Fasting was für mich gebracht hat und wie es sich angefühlt hat.
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